Studie: Die Hälfte aller Millennials würde lieber auf Sex verzichten, als für ein Jahr den Amazon-Account zu kündigen

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Sex, Alkohol oder Amazon? Für manche Millennials ist diese Entscheidung leicht: Die Antwort heißt Onlineshopping, also Amazon.

Laut einer Umfrage der „Max Borges Agency“ gaben 44 Prozent der Millennials an, dass sie lieber auf Sex verzichten würden, anstatt ihr Amazon-Konto für ein Jahr zu kündigen. Außerdem würden 77 Prozent der Befragten lieber ein Jahr Alkohol aufgeben, anstatt Amazon.

Die Max Borges Agency befragte 1.108 Umfrage-Teilnehmer im Alter von 18 bis 34 Jahren, die im vergangenen Jahr Technik-Produkte bei Amazon gekauft haben. Dass Millennials Amazon über Sex und Alkohol stellen, ist durchaus ein Zeichen für die führende Rolle des E-Commerce-Giganten.

Amazon ist eine der beliebtesten Marken der USA

Amazon wurde zum zweiten Mal in Folge zur beliebtesten Marke in den USA gewählt. Das geht aus dem jährlichen Bericht des Technologie- und Medienunternehmens „Morning Consult“ hervor, der jetzt erschienen ist. Erst kürzlich hat es Amazon zum wertvollsten Unternehmen der Welt geschafft. Amazon erreichte einen Börsenwert von 865 Milliarden US-Dollar und steht somit noch über Apple mit 864,8 Milliarden US-Dollar.

Der E-Commerce-Gigant hatte in den vergangenen Monaten mit starken Gegenreaktionen zu kämpfen. Tausende Amazon-Mitarbeiter aus ganz Europa streikten am Black Friday aus Protest gegen das, was sie in den Logistikzentren als „unmenschliche Bedingungen“ bezeichneten. Nachdem Amazon von US-Politikern wie Senator Bernie Sanders heftig kritisiert wurde, gab das Unternehmen im Oktober bekannt, dass es den Mindestlohn für all seine Mitarbeiter auf 15 US-Dollar pro Stunde erhöhen werde.

Kritik an Amazons Hauptsitz-Projekt HQ2

Amazon bekam für sein Projekt des zweiten Hauptsitzes HQ2 ebenfalls Kritik. Vergangenen November kündigte Amazon an, dass HQ2 in den USA zwischen Queens (New York) und National Landing (Virginia) aufgeteilt werden würde. In den vergangenen Wochen wurde Amazon wegen der Aufteilung des Hauptsitzes und der möglichen negativen Auswirkungen auf die örtlichen Gemeinden, in denen diese Büros entstehen werden, kritisiert.

Amazon reagierte auf die Kritik mit der Aussage, dass es die Städte bereichern würde, in denen Büros eröffnet werden und dass die Löhne der Arbeiter bereits vor der Lohnerhöhung mit anderen Einzelhändlern vergleichbar seien.

Letztendlich haben die Gegenreaktionen zwar Schlagzeilen gemacht, doch haben sie offensichtlich nicht die Obsession vieler Käufer mit Amazon beeinflusst – ein Unternehmen, welches vielen scheinbar wichtiger ist als Sex und Alkohol.

Dieser Artikel wurde von Claudia Saatz aus dem Englischen übersetzt.

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Source:: Business Insider

      

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